Matura 2011 z języka niemieckiego r 9

Matura 2011

Zadanie 9. (3 pkt)
Przeczytaj tekst. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, tak aby otrzymać logiczny i gramatycznie poprawny tekst. Zakreśl literę A, B, C lub D. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 0,5 punktu.

WOHNEN FÜR HILFE

Bevor die 21-jährige Schauspielschülerin Sara ihre Wohnpartnerschaft in Köln gefunden hatte, musste sie ausführliche Fragebögen genau 9.1. ____ . Sollte es mit ihren potenziellen Vermietern eher familiär zugehen oder distanziert? Wie sieht es mit Haustieren aus? Welche Wünsche hat sie 9.2. ____ das Zusammenleben? Die Organisatoren von „Wohnen für Hilfe“ waren sich beim ersten Blick auf ihre Bögen sicher: „Wir haben da jemanden für Sie!“. Sie hat jetzt ihr eigenes Zimmer mit Küchennische und ein eigenes Bad. Als Faustregel gilt bei „Wohnen für Hilfe“ eine Stunde Arbeit im Monat 9.3. _____ Quadratmeter Wohnfläche. Saras Zimmer ist 15 Quadratmeter groß, macht also 15 Stunden Arbeit im Monat. Sara putzt einmal in der Woche das Bad 9.4. _____ Vermieter und hilft ihnen am Computer und bei technischen Problemen.

Sara, die aus dem Norden Deutschlands kommt, genießt den Familienersatz in Köln, und das Vermieterpaar 9.5. ______ sich über die Bereicherung, die Sara in ihren Alltag bringt. Damit die Harmonie aber nicht überstrapaziert wird, gibt es klare 9.6. ______ : Niemand geht ungefragt in den privaten Wohnraum des anderen und, wer Ruhe möchte, sagt das direkt und offen.

nach: www.dw-world.de

9.1.
A. füllen
B. ausfüllen
C. schreiben
D. beschreiben

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9.2.
A. auf
B. für
C. über
D. um

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9.3.
A. gegen
B. pro
C. über
D. vor

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9.4.
A. ihr
B. ihre
C. ihrer
D. ihren

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9.5.
A. ärgert
B. beschwert
C. empört
D. freut

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9.6.
A. Absprachen
B. Ängste
C. Missverständnisse
D. Möglichkeiten

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Matura 2011 z języka niemieckiego r 8

Matura 2011

Zadanie 8. (5 pkt)
Przeczytaj tekst. Dobierz właściwy nagłówek (A–G) do każdego akapitu tekstu. Wpisz odpowiednią literę w miejsca 8.1.–8.5. Uwaga: dwa nagłówki zostały podane dodatkowo i nie pasują do żadnej części tekstu. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

ALTERNDE BEVÖLKERUNG

8.1. _______
Heute leben mehr als 82 Millionen Menschen in Deutschland, im Jahr 2050 werden es nur noch 69 bis 74 Millionen sein, prognostiziert das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Die Ursachen für den Bevölkerungsschwund seien der Rückgang der Geburtenraten und eine niedrigere Zuwanderungsrate aus dem Ausland, so die Einschätzung.

8.2. _______
Es wird aber nicht nur weniger Kinder, sondern immer mehr ältere Menschen geben, die zudem noch länger leben. Die Zahl der 60-Jährigen wird, den Prognosen zufolge, im Jahr 2050 etwa eine Million betragen und damit doppelt so hoch sein wie die Zahl der Neugeborenen. Im Jahr 2005 gab es fast genauso viele 60-Jährige wie Neugeborene. Die Zahl der 80-Jährigen wird von heute knapp vier Millionen auf rund zehn Millionen im Jahr 2050 klettern.

8.3. _______
Was bedeutet das für die zukünftige Situation in Deutschland? Nach den Daten vom Jahr 2003 waren 2,08 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent, 1,44 Millionen) der Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt. Über eine Million Menschen wurden allein durch die Angehörigen gepflegt, die anderen ganz oder teilweise durch ambulante Pflegedienste. Etwa ein Drittel lebte in Pflegeheimen (31 Prozent).

8.4. _______
Interessant ist, dass Frauen ab dem 80. Lebensjahr eher pflegebedürftig sind als Männer in diesem Alter. Ein Beispiel: Bei den 90- bis unter 95-jährigen Frauen liegt die Pflegequote (Anteil der Pflegebedürftigen an allen Menschen dieser Altersgruppe) bei 65 Prozent, bei Männern gleichen Alters sind es nur 44 Prozent. Bei älteren Damen steigt also eher das Risiko, ein Pflegefall zu werden, als bei männlichen Senioren.

8.5. _______
Die Zahl der Pflegebedürftigen muss nicht proportional mit der Zunahme alter Menschen an der Gesamtbevölkerung steigen. Von zentraler Bedeutung für den einzelnen Menschen ist die Frage, ob die gewonnenen Lebensjahre in Gesundheit oder Krankheit verbracht werden. Ob man, auch im hohen Alter, am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Dabei spielt auch der medizinische Fortschritt eine Rolle.

nach: www.netdoktor.de

A. Immer höheres Alter der Deutschen
B. Die sinkende Zahl der Bundesbürger
C. Pflegebedarf vom Geschlecht abhängig
D. Lebensqualität für Ältere wichtig
E. Endlich frühere Pension für Ältere möglich
F. Viele Pflegebedürftige von Familie betreut
G. Pflegeheime – stets die populärste Lösung für die Älteren

Właściwy nagłówek dla akapitu 8.1. to:

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Właściwy nagłówek dla akapitu 8.5. to:

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Matura 2011 z języka niemieckiego r 7

Matura 2011

ROZUMIENIE PISANEGO TEKSTU I ROZPOZNAWANIE STRUKTUR LEKSYKALNO-GRAMATYCZNYCH

Zadanie 7. (4 pkt)
Przeczytaj tekst. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu. Zakreśl literę A, B, C lub D. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

AUF DIE ZUGSPITZE

Freddy Nock kennt es nicht anders. Seit 1770 läuft die Zirkus-Familie Nock auf dem Seil; die Familiengeschichte bedeutet ihm viel. Freddy war vier, als er die ersten Gehversuche ohne festen Untergrund unternahm. Mit elf wagte er sich aufs Hochseil, meist in Familienbegleitung. Ein Hochseilmarsch über einen Löwenkäfig machte ihn sozusagen zum jungen Star, eigentlich gegen seinen Willen: Schon als Junior wurde er mehrfach ausgezeichnet, aber von der Zirkuskarriere und von Weltruhm hat er nicht geträumt. Während seiner Zirkus-Shows mit Kopfstand und Bockspringen auf dem Seil, die ihn weltberühmt
machten, hatte er nicht das Gefühl, sich völlig verwirklicht zu haben.

Mit 18 wurde Freddy Nock erwachsen: Er stürzte vom Seil. Aus vier Metern Höhe, auf Beton. Beide Hände waren gebrochen. Im Krankenhaus wusste er: Entweder machst du weiter oder es ist vorbei. Die Seilkarriere des Schweizers war zu diesem Zeitpunkt 14 Jahre alt. Nach ein paar Wochen entschied er sich für das Weitermachen, ohne Netz und doppelten Boden. Für den Wahnsinn. Er sagte: „Irgendwas hält mich am Leben.“ Auf seinen nächsten Auftritt
musste er aber noch über ein Jahr warten.

Mittlerweile geht Nock in sein 41. Lebensjahr. Am kommenden Samstag wird Freddy Nock wieder mal etwas probieren, was noch kein Mensch vor ihm versucht hat. Er will auf dem fünf Zentimeter breiten Drahtseil der Gletscherbahn zur Gipfelstation der Zugspitze laufen. Knapp einen Kilometer weit, auf einer Höhe von mehr als 2500 Metern. Es wäre wieder mal ein Weltrekord. An der steilsten Stelle führt der Weg über 56 Prozent Steigung. Ungefähr 300 Meter über Grund wird Nock ohne jegliche Sicherung laufen – aber das ist ihm eigentlich egal. Er will ja nur hochlaufen. 348 Höhenmeter sind es von der Station Sonnalpin auf dem Zugspitzplatt bis zur Bergstation auf 2943 Metern Höhe.

An der Zugspitze sammelt Nock Spenden für die Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen“ der Karlheinz-Böhm-Stiftung. Nock hilft aber nicht nur finanziell: Im Mai fand in Südkorea die Weltmeisterschaft der Hochseilakrobaten statt, mit 20 Athleten aus zwölf Ländern. Freddy Nock hat gewonnen. Zehn Minuten und 17 Sekunden brauchte er für die einen Kilometer lange Strecke über dem Han, dem Fluss Seouls. Das alles war jedoch nicht die Sensation. Ein Seilläufer aus Usbekistan verlor seine Balancierstange, stürzte, konnte sich halten und saß hilflos auf dem Seil. Freddy Nock ergriff die Initiative und marschierte los bis zu dem Usbeken, setzte sich neben ihn, besprach die Lage – und lief dann, quasi als Stütze für ihn, vorneweg, Richtung Sicherheit. Das Unglaubliche wiederholte sich am Tag darauf bei einem Chinesen.

nach: http://archiv.sueddeutsche.de

7.1. Warum hat Freddy Nock angefangen, auf dem Seil zu laufen?
A. Er wollte ein Zirkus-Star werden.
B. Er setzte eine Familientradition fort.
C. Er träumte von der Weltberühmtheit.
D. Er hatte keinen wichtigen Grund dafür.

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7.2. Was passierte, als Freddy Nock 18 war?
A. Er fiel auf den harten Boden hinunter.
B. Er beendete nach 14 Jahren seine Karriere.
C. Er entschied sich für Auftritte mit einer Sicherung.
D. Er trat zu der Zeit nur noch mit doppeltem Boden auf.

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7.3. Was hat Freddy Nock mit 41 Jahren vor?
A. Etwa 2500 Meter den Berg hochzulaufen.
B. Mit der Gletscherbahn zur Gipfelstation zu fahren.
C. Auf dem Bahnseil bis zur Gipfelstation zu laufen.
D. Ohne Hilfsmittel auf die Sonnalpinstation zu steigen.

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7.4. Was bezeichnete man in Südkorea als sensationell?
A. Dass Freddy dort Spenden für die Äthiopienhilfe sammelte.
B. Dass Freddys Lauf auf dem Seil besonders schön war.
C. Dass Freddy in Südkorea Weltmeister wurde.
D. Dass Freddy sich für die Rettung anderer Artisten einsetzte.

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Matura 2011 z języka niemieckiego r 6

Matura 2011

Zadanie 6. (5 pkt)
Usłyszysz dwukrotnie rozmowę z panem Schmidtem. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią nagrania. Zakreśl literę A, B, C lub D. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

TRANSKRYPCJA

Zadanie 6.

Herr Schmidt, wie haben Sie Ihre Arbeitsstelle verloren?
Ich hatte einen befristeten Arbeitsvertrag, einen Jahresvertrag, den jeder neue Mitarbeiter in dieser Firma bekam und von dem man mir bei der Einstellung versicherte, dass es die Norm sei, dass dieser Vertrag anschließend dann auch in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übergeht. Deshalb war ich sehr schockiert, als man mich zum Gespräch bat und mir eröffnete, dass ich keine Verlängerung des Vertrags bekomme. Das war mir sehr peinlich, ich hatte das Gefühl, beruflich versagt zu haben.

Wie sind Sie dann mit der Arbeitslosigkeit umgegangen?
Zuerst war ich zwar ohne Hoffnung, aber nicht völlig verzweifelt. Es ist bereits das dritte Mal in meinem Leben, dass ich arbeitslos bin. Zunächst habe ich es nur im engsten Kreis erzählt. Dann habe ich aber langsam versucht, mein Netzwerk zu aktivieren. Es war ja noch etwas Zeit bis zum Vertragsende, knapp drei Monate, und bis dahin wollte ich etwas Neues gefunden haben.

Wie waren die Reaktionen Ihres Umfeldes?
Glücklicherweise habe ich Menschen um mich, die Verständnis für meine Situation zeigten. Dabei ließen sie mich nicht spüren, dass es ihnen leid um mich tut. Sie betrachteten mich nicht als Opfer, sondern stärkten immer wieder meine Motivation zur weiteren Jobsuche.

Und wie verhalten Sie sich heute anderen Menschen gegenüber?
Seit ich den ersten Schock verdaut habe, also etwa nach drei bis vier Wochen, gehe ich mit dem Thema sehr offensiv um: Mein Privatleben besteht unter anderem aus Veranstaltungen, auf denen ich mit Leuten ins Gespräch komme und viele neue Kontakte knüpfe. Außerdem ist mir auch Social Networking nicht gleichgültig – ich habe hier viele interessante Menschen kennengelernt.

Wie gehen Sie bei Ihrer Jobsuche vor?
Ich habe es zuerst bei der Arbeitsagentur versucht. Da gab es sehr gute Sachbearbeiter, die mir aber bisher kein Angebot machen konnten. Jetzt recherchiere ich im Internet, nutze mein Netzwerk. Ich habe bislang 80 Bewerbungen geschrieben und bewerbe mich jeden Tag weiter und bilde mich auch weiter fort. Gestern habe ich die erste Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen.

nach: www.rp-online.de

6.1. Warum hat Herr Schmidt seine Arbeitsstelle verloren?
A. Er hat die Arbeitsregeln nicht akzeptiert.
B. Sein Vertrag wurde nicht verlängert.
C. Er hat seine Arbeitsaufgaben nicht erfüllt.
D. Er wurde durch einen neuen Mitarbeiter ersetzt.

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6.2. Wie ist Herr Schmidt mit seiner sich abzeichnenden Arbeitslosigkeit umgegangen?
A. Er hat sehr viele E-Mails an Freunde geschrieben.
B. Er hat nach keiner Lösung gesucht.
C. Er hat niemandem davon erzählt.
D. Er hat bald nach einer neuen Stelle gesucht.

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6.3. Wie haben die Bekannten von Herrn Schmidt auf seine zu erwartende
Arbeitslosigkeit reagiert?
A. Sie haben ihn als ein Opfer angesehen.
B. Sie haben großes Mitleid mit ihm gezeigt.
C. Sie haben ihn zur Arbeitssuche motiviert.
D. Sie haben nach einem neuen Job für ihn gesucht.

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6.4. Wie benimmt sich Herr Schmidt heute anderen Menschen gegenüber?
A. Er sucht intensiv nach neuen Bekanntschaften.
B. Er meidet öffentliche Veranstaltungen.
C. Er hat Angst vor neuen Kontakten.
D. Er konzentriert sich auf seine alten Freunde.

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6.5. Auf welche Weise sucht Herr Schmidt nach einer neuen Arbeitsstelle?
A. Er besucht regelmäßig die Arbeitsagentur.
B. Er nutzt die entsprechenden Internetseiten.
C. Er geht täglich zu Vorstellungsgesprächen.
D. Er schickt jeden Tag 80 Bewerbungen ab.

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Matura 2011 z języka niemieckiego r 5

Matura 2011

Zadanie 5. (5 pkt)
Usłyszysz dwukrotnie pięć odpowiedzi Christiany Nüsslein-Volhard na pytania zadane w przeprowadzonym z nią wywiadzie. Do każdej odpowiedzi (5.1.–5.5.) dopasuj właściwe pytanie (A–G). Wpisz rozwiązania do tabeli. Uwaga: dwa pytania zostały podane dodatkowo i nie odnoszą się do żadnej odpowiedzi. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

TRANSKRYPCJA

Zadanie 5.

Journalist: Die Tübinger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie und Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard ist heute unser Gast.

Antwort 1: Diese Frage geniert mich. Ich habe doch niemanden vor dem Tod gerettet und auch keine Therapie entwickelt, die Millionen heilt. Ich habe mich bloß auf meine Untersuchungen konzentriert. Trotzdem glaube ich, das, was der Wissenschaft nützt, ist auch gut für die Menschheit.

Antwort 2: Als wir die später gewürdigten Arbeiten beendet hatten, da waren wir uns schon im Klaren: Das ist etwas ganz Wichtiges. Und dann wurde ich ja mit Preisen überschüttet. Und die Leute fingen irgendwann an, den Nobelpreis zu erwähnen.

Antwort 3: Ich werde ihn nie vergessen. Besonders aufgeregt waren meine Mitarbeiter. Wenn alle um einen rum so gucken, wird man natürlich auch nervös. Irgendjemand sagt einem: „Jetzt ist die Zeit, da musst du aufpassen.“ Und irgendwann weiß man auch: „Die rufen um elf Uhr morgens an.“ All die vielen Forscher, die vom Nobelpreis träumen, die wissen da ganz genau Bescheid und warten!

Antwort 4: Den Nobelpreis finde ich wichtig – als letzte Bastion der Ehrfurcht vor dem Wissen. Das brauchen wir, genau wie der Sport die Fußball-Weltmeisterschaft braucht. Vor allem angesichts des erstaunlich schlechten Images, das Forscher zurzeit haben, ist es wichtig, dass deutlich wird: Mit unserem Tun geht auch etwas Gutes einher. Etwas für die Menschheit.

Antwort 5: Die Schweden haben eine unglaublich tolle Art zu feiern. Mich hat das schon angerührt: das Königshaus, die schönen Kleider, die Fanfaren. Dann treten all die Herren aus den USA mit ihren geliehenen Fräcken vor und werden gefeiert. Die Preisverleihung hat mir sehr gut gefallen.

nach: wissen.spiegel.de

A. Wann haben Sie den Nobelpreis zum ersten Mal für möglich gehalten?
B. Mit wem haben Sie in der letzten Zeit geforscht?
C. Warum brauchen die Wissenschaftler den Nobelpreis in der Forschung?
D. Welchen Eindruck hat die Preisverleihungszeremonie auf Sie gemacht?
E. Welchen Nutzen haben Sie der Menschheit gebracht?
F. Wie erinnern Sie sich an den Tag, an dem die Preisträger bekannt gegeben wurden?
G. Wie hat sich Ihr Leben nach dem Nobelpreis verändert?

5.1. (Antwort 1)

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5.2. (Antwort 2)

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5.3. (Antwort 3)

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5.4. (Antwort 4)

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5.5. (Antwort 5)

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Matura 2011 z języka niemieckiego r 4

Matura 2011

ROZUMIENIE SŁUCHANEGO TEKSTU

Zadanie 4. (5 pkt)
Usłyszysz dwukrotnie wiadomość dotyczącą pogody. Zaznacz w tabeli znakiem X, które zdania (4.1.–4.5.) są zgodne z treścią nagrania (R – richtig), a które nie (F – falsch). Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

TRANSKRYPCJA

Zadanie 4.

Journalistin: Und nun aktuelle Informationen zur Hochwasserlage: In ganz Bayern und Österreich haben seit zwei Tagen anhaltende Regenfälle zu Überschwemmungen geführt. In Bayern wurden am Mittwoch Straßen und landwirtschaftliche Flächen überschwemmt, wie der Hochwassernachrichtendienst mitteilte. In Passau wird für den Abend Hochwasseralarm der Meldestufe drei mit Überflutungen von Verkehrsflächen und einzelnen Gebäuden erwartet.

In anderen bayerischen Ortschaften an der Isar, an der Donau sowie an der Paar gilt Meldestufe zwei, was Überschwemmungen von Äckern und Wiesen oder Straßen bedeutet. In den Landkreisen Freising und Ebersberg hat die Polizei zwischenzeitlich auf mehreren Straßen Sperren errichtet. An zahlreichen südlichen Zuflüssen der Donau gilt wegen kleinerer Ausuferungen Meldestufe eins, die dort lebenden Menschen wurden bereits alarmiert.

In Österreich kam es zu größeren Überflutungen: Wie die Nachrichtenagentur APA berichtete, wurden in Amstetten zwei Mitarbeiter des Wasserwerks bei Sicherungsarbeiten an einem Damm weggespült. Sie konnten jedoch in einer rund einstündigen Rettungsaktion von der Feuerwehr mit Seilen und Schlauchbooten gerettet werden.

Die niederösterreichischen Orte Ybbsitz und St. Leonhard wurden überflutet, Ybbsitz war von der Außenwelt abgeschnitten. Auch in der Steiermark waren die Zufahrtsstraßen zu einzelnen Orten nicht mehr passierbar. Außerdem kam es in verschiedenen Orten zu kleineren Überschwemmungen.

nach: www.epochtimes.de

4.1. Ein plötzlicher kurzer Regenfall hat in Bayern große Schäden verursacht.

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4.2. In einigen Ortschaften in Bayern wurde der Alarmzustand ausgerufen.

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4.3. Trotz des Hochwassers ist der Autoverkehr im Landkreis Freising ungestört geblieben.

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4.4. In Österreich sind zwei Mitarbeiter des Wasserwerks ums Leben gekommen.

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4.5. Manche österreichische Orte waren wegen des Hochwassers nicht mehr erreichbar

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Matura 2011 z języka niemieckiego 6

Matura 2011

Zadanie 6. (6 pkt)
Przeczytaj tekst. Zaznacz w tabeli znakiem X, które zdania (6.1.–6.6.) są zgodne z treścią tekstu (R – richtig), a które nie (F – falsch). Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

EINE ROSE VERBLÜHT, EIN BUCH BLEIBT

Viele tun es täglich, egal ob in der Bahn, im Café, in der Hängematte oder Badewanne – sie lesen. In sämtlichen Alltagssituationen werden Personen mit Zeitungen oder kleinen Taschenbüchern in der Hand gesehen. Am 23. April 1995 hat die UNESCO den „Welttag des Buches“ ins Leben gerufen. Dieses weltweite Fest zur Förderung des Lesens ist einer katalanischen Tradition zu verdanken und geht zurück auf den Namenstag des Volksheiligen Sankt Georg. Traditionell schenken die Männer an diesem Tag ihrer Liebsten eine Rose und bekommen dafür ein Buch.

Zahlreiche Veranstaltungen sollen bei Jung und Alt die Lust am Lesen wecken. Unter dem Motto „Reisezeit ist Lesezeit“ werden an Bahnhöfen in der Schweiz kleine Lektüregeschenke an Reisende verteilt, während in Wartesälen junge Schauspieler bunte Reisegeschichten vortragen. In Wien fährt am Welttag des Buches eine spezielle Straßenbahn.

Sie ist mit Mikrofonen und allen technischen Anlagen ausgestattet, die für eine Übertragung notwendig sind. Die Straßenbahn ist ein komplettes Radiostudio, wo Moderatoren Gespräche mit prominenten Persönlichkeiten über das Lesen führen.

Andererseits ist es ein Tabuthema, dass allein in Deutschland ungefähr vier Millionen funktionale Analphabeten leben. Damit sind Menschen gemeint, die nicht in der Lage sind, eine Zeitschrift zu lesen oder einen Brief zu schreiben. Vielleicht sollte man in Zukunft an diesem weltweiten Feiertag auch etwas gegen den Analphabetismus tun. Denn ein Buch kann zwar ein Freund für die Ewigkeit sein, aber was hat jemand von einem Freund, den er nicht
verstehen kann?

nach: www.dw-world.de

6.1. Viele Menschen nutzen jeden möglichen Ort zum Lesen.

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6.2. Am Welttag des Buches schenken die Männer in Katalonien ihrer Geliebten ein Buch.

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6.3. Am Welttag des Buches bekommen die Reisegäste der Schweizer Bahn etwas zum Lesen geschenkt.

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6.4. Am 23. April werden in Wien Interviews direkt aus einer speziellen Straßenbahn gesendet.

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6.5. Am Welttag des Buches lehrt man Analphabeten das Lesen.

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6.6. Der Text handelt von verschiedenen Lesetechniken.

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Matura 2011 z języka niemieckiego 5

Matura 2011

Zadanie 5. (7 pkt)
Przeczytaj tekst. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu. Zakreśl literę A, B, C lub D. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

Der Konditor Hans-Jürgen Roos aus Obernhof hat Schokolade so gern, dass er eine Riesentafel davon produzierte. Sie war so groß wie der Fußboden eines Klassenzimmers. Mehr als 70 Quadratmeter cremige Milchschokolade – eine größere Tafel hat es weltweit noch nie gegeben. Mit seinem Schokoladen-Monstrum kam der Meister letztens ins

Guinnessbuch der Rekorde.
Um Schokolade zu produzieren, braucht man Kakaobohnen. Sie stammen von Bäumen, die nur in tropischen Ländern wachsen. Diese Bäume tragen Früchte, die wie kleine Rugby-Bälle aussehen. Darin versteckt sind die Kakaobohnen – ähnlich wie die Kerne einer Melone. Die Kakaobohnen schmecken überhaupt nicht schokoladig, sondern ziemlich schlecht: bitter und sauer.

Die Kakaobohnen wurden von den Indianern früher als Zahlungsmittel verwendet. Aber nicht alle Kakaobohnen waren wertvoll. Wie bei allen Geldmitteln wurden manche auch gefälscht. Man legte sie ins Wasser, damit sie sich rot einfärbten. Rote Bohnen hatten nämlich einen größeren Wert. Die Indianer bezahlten z.B. für einen Hasen 100 Kakaobohnen.

Zu den ersten Schoko-Fans gehörten die Azteken. Sie mixten aus gemahlenen Kakaobohnen und Wasser ein erfrischendes Getränk. Aber statt es zu süßen, würzten sie es mit Paprika und Pfeffer. Den Schaum auf dem Getränk fanden sie besonders lecker. Das Ganze nannten sie „Xocoatl“. Daraus wurde später das Wort „Schokolade“.

Ihre Lieblingsmischung boten die Azteken vor fast 500 Jahren dem Spanier Hernán Cortés an. Der nahm ein paar Säcke Kakaobohnen nach Spanien mit. Und so begann man, die Schokolade am Königshof nach allen Mahlzeiten zu servieren. Mit der Zeit avancierte sie in Spanien zur Nationalspezialität.

Andere Europäer lernten Schokolade auch schätzen. Aber erst dem Schweizer Rudolf Lindt gelang es, eine butterweiche, glänzende Masse zu produzieren. An einem Freitag vergaß er seine Schokoladenmaschine auszuschalten. Und diese rührte dann das ganze Wochenende lang die Schokoladenmasse. Die ließ sich dann leicht gießen und man brauchte sie nicht in die Formen zu pressen. Sie war richtig zart wie Butter und lecker.

nach: www.geo.de

5.1. Was für eine Schokoladentafel produzierte Hans-Jürgen Roos?
A. Sie war die süßeste in Obernhof.
B. Sie hatte die Größe einer Schultafel.
C. Sie hatte eine cremige Nussfüllung.
D. Sie war die größte der Welt.

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5.2. Wie schmecken Kakaobohnen?
A. Sie schmecken wie Schokolade.
B. Sie haben einen fruchtigen Geschmack.
C. Sie haben einen säuerlich-bitteren Geschmack.
D. Sie schmecken nach Melone.

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5.3. Wovon war der Wert einer Kakaobohne zur Zeit der Indianer abhängig?
A. Von ihrer Größe.
B. Von ihrer Frische.
C. Von ihrem Gewicht.
D. Von ihrer Farbe.

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5.4. Wie konsumierten die Azteken die Kakaobohnen?
A. Als Speise mit einer Pfeffermischung.
B. Als Getränk mit Gewürzen.
C. Als Milchgericht.
D. Als Süßgetränk.

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5.5. Wann servierte man die Schokolade am spanischen Königshof?
A. Zu jeder Zeit.
B. Vor den Speisen.
C. Nach dem Essen.
D. An speziellen Festtagen.

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5.6. Warum war Lindts Schokolade lecker?
A. Lindts Schokoladenmasse wurde besonders lange gerührt.
B. Lindt vergaß die Schokoladenmaschine anzumachen.
C. Lindt presste die Schokoladenmasse in schmale Formen.
D. Lindts Schokoladenmasse wurde mit mehr Butter produziert.

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5.7. Welcher Titel passt zu dem Text?
A. Ungesunde Schokoladensorten
B. Kleine Geschichte der Schokolade
C. Hundert Schokoladen-Produzenten
D. Neueste Schokoladen-Spezialitäten

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Matura 2011 z języka niemieckiego 4

Matura 2011

ROZUMIENIE PISANEGO TEKSTU

Zadanie 4. (7 pkt)
Przeczytaj opisy sytuacji oraz ogłoszenia. Dobierz do każdego opisu (4.1.–4.7.) właściwe ogłoszenie (A–I). Wpisz rozwiązania do tabeli. Uwaga: dwa ogłoszenia zostały podane dodatkowo i nie pasują do żadnego opisu. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

4.1. Silke schreibt seit Jahren interessante Erzählungen für Kinder. Die sind sehr gut, aber nur die nächsten Freunde bekommen sie zu lesen. Sie würde auch gerne etwas für die Öffentlichkeit schreiben.

4.2. Annette kämpft schon lange mit ihren Pfunden. Sie möchte endlich abnehmen. Sie wünscht sich auch, ihre Essgewohnheiten zu ändern und durch
ein spezielles Sportprogramm wieder schlank zu werden.

4.3. Mit ihren guten Ratschlägen hilft Helene ihrer Familie und ihren Freunden. Jeder schätzt ihre Fähigkeiten. Sie braucht jetzt nur noch wissenschaftliche Grundlagen und ein Abschlusszeugnis, um eine Praxis zu eröffnen.

4.4. Luise hat ihr Abitur erfolgreich bestanden und hat jetzt vor, sich auf dem Gebiet Urlaubsreisen weiterzubilden, weil fremde Kulturen und Reisen
sie schon immer fasziniert haben. Sie träumt von einem Job als Reiseleiterin.

4.5. Marie hat einen gutbezahlten Job. Sie leitet eine Firma. Ihre Arbeit ist sehr verantwortungsvoll, aber auch stressig. Deshalb will sie sich jetzt ausruhen und sich etwas Gutes für ihre Haut gönnen, was ihr neue Energie bringt.

4.6. Manfred und seine Frau feiern in wenigen Tagen ihren 10. Hochzeitstag. Aus diesem Anlass möchte er ihr etwas Kleines, aber ganz Besonderes und
Geschmackvolles schenken.

4.7. Brigitte war auf dem Weg nach Hause, als ein Mann sie angegriffen und ihre Tasche gestohlen hat. Seitdem hat sie panische Angst, abends allein durch die Stadt zu gehen.

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B. Staatlich zugelassenes Fernstudium: Psychologische Beraterin. Mit Abschlussdiplom. Institut für Angewandte Psychologie und Psychosomatik, Kaiserstraße 46, 40479 Düsseldorf, Tel.: (0211) 492 03 14.

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I. Verlag sucht Autoren! Wenn Sie Lust und Talent haben, etwas für andere zu schreiben, melden Sie sich bei uns. FOUQUE Literaturverlag, Abt. 5.1, Postfach 1212, D-63324 Egelsbach, Tel.: (06103) 4 49 40.

nach: Brigitte 3/2001, 19/2001, 26/2001

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Matura 2011 z języka niemieckiego 3

Matura 2011

Zadanie 3. (5 pkt)
Usłyszysz dwukrotnie wywiad z policjantką. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią nagrania. Zakreśl literę A, B lub C. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

TRANSKRYPCJA

Zadanie 3.
Reporter: Wie sind Sie zu Ihrem jetzigen Beruf gekommen?
Sabine: Polizistin war eigentlich nicht mein Traumberuf. Weil ich mich aber schon immer für Recht und Gesetz interessierte, machte ich nach dem Abitur eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsgehilfin. Das war aber nichts für mich. Ein Freund, der selbst bei der Polizei war, sagte mal: „Polizistin, das wäre etwas für dich.“
Reporter: Was haben Sie dann gemacht?
Sabine: Die Voraussetzungen für junge Polizisten sind von Bundesland zu Bundesland anders und ich sollte mich deshalb beim Arbeitsberater meiner Stadt melden. Ich habe genau das getan. Dann gab es einen Aufnahmetest. Der bestand aus einem Theorieteil und einem Praxisteil. Die Bewerber mussten zeigen, dass sie fit sind. Dafür musste ich nicht extra üben. Alles ging perfekt.
Reporter: Wie sieht denn Ihr Alltagsdienst aus?
Sabine: Auf meiner Wache ist der Alltag völlig anders als in den Fernsehserien. Mehr als die Hälfte meiner Arbeitszeit verbringe ich damit, alles aufzuschreiben, was ich auf der Straße erlebt habe. Ich tippe Protokolle und schreibe Anzeigen für den Staatsanwalt.
Reporter: Wie fühlen Sie sich als Frau bei der Polizei?
Sabine: Kaum zu glauben, aber die bayerische Polizei stellt erst seit 1990 Frauen ein. Deshalb war ich auf meiner ersten Wache die einzige Frau. Ein Problem war das nie. Im Gegenteil! Viele ältere Kollegen haben mir gesagt, dass sich viel zum Positiven gewandelt hat, seit auch Frauen bei der Polizei sind. Bei Festnahmen müssen zwar auch Frauen energisch sein, aber meist hilft dann Reden statt Gewalt, wenn man klar kommuniziert.
Reporter: Gibt es Situationen, in denen Sie Angst haben?
Sabine: Wer keine Angst hat, sollte sich einen anderen Beruf suchen. Das Herzklopfen gehört dazu, wenn ich mit meinen Kollegen nachts Einbruchshäuser durchsuche. Da kann doch hinter jeder Ecke einer stehen, der mir etwas Böses antun will. Angst spielt eine große, positive Rolle bei einer Aktion: Wer ein bisschen Angst hat, ist vorsichtig und konzentriert. Man darf nur nicht zu viel Angst haben.

nach: www.geo.de

3.1. Warum hat sich Sabine für ihren jetzigen Beruf entschieden?
A. Das war schon immer ihr Traum.
B. Ein Freund hat ihr dazu geraten.
C. Sie hat das Abitur nicht bestanden.

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3.2. Was hat Sabine gemacht, um Polizistin zu werden?
A. Sie hat sich in mehreren Bundesländern beworben.
B. Sie hat einen zweiteiligen Aufnahmetest gemacht.
C. Sie hat vor der Aufnahmeprüfung intensiv trainiert.

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3.3. Wie sieht Sabines Alltagsdienst aus?
A. Sie patrouilliert den ganzen Tag durch die Straßen.
B. Sie erlebt Abenteuer wie in den Fernsehkrimis.
C. Sie verbringt einige Stunden mit Büroarbeit.

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3.4. Was sagt Sabine zum Thema „Frauen als Polizistinnen“?
A. Polizistinnen machen Probleme auf der Wache.
B. Die älteren Kollegen akzeptieren die Frauen nicht.
C. Frauen haben einen positiven Einfluss auf die Polizeiarbeit.

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3.5. Was sagt Sabine zum Thema Angst im Polizeiberuf?
A. Angst ist bei einer Polizeiaktion wichtig und richtig.
B. Angst zu haben ist immer schlecht im Polizeiberuf.
C. Ein Polizist darf während der Aktion keine Angst haben.

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