Ćwiczenia online

matura 2009

Matura 2009

Zadanie 9. (3 pkt)
Przeczytaj tekst, a następnie wybierz właściwe, poprawne pod względem gramatycznym i leksykalnym uzupełnienia luk (9.1. – 9.6.). Wpisz do każdej z nich jedną z podanych
możliwości A, B, C lub D. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 0,5 punktu.

IN DEUTSCHLAND STUDIEREN?

In den letzten Jahren sind immer mehr ausländische Studierende nach Deutschland gekommen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst nennt einige Gründe: Deutschland hat nicht nur zahlreiche historische Städte und (9.1.) _______ Landschaften, sondern es lockt Studenten vor allem als Standort für Wissen und Kompetenz an.

Der wirtschaftliche Erfolg von Mercedes oder Aspirin ist für viele mit den Leistungen von Forschungszentren (9.2.) _______ . So steigt das Interesse (9.3.) _______ deutschen Hochschulen. Von den insgesamt gut 1,9 Millionen Studierenden kommen die meisten aus osteuropäischen Ländern wie Bulgarien, Polen und Russland.

Ein Studienortwechsel innerhalb der EU soll mit dem so genannten Bologna-Prozess bis zum Jahr 2010 vereinfacht werden, (9.4.) _______ die Abschlüsse und Studienbedingungen in den europäischen Staaten angepasst werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung möchte aber, dass insbesondere für Spitzenforscher deutsche Hochschulen (9.5.) _______ werden. Dieses Vorhaben unterstützt beispielsweise die Alexander-von-Humboldt-Stiftung, die von der Bundesregierung finanziert wird, mit der (9.6.) _______ , sich von starren Altersgrenzen bei der Vergabe von Stipendien zu lösen.

nach: Presse und Sprach, Oktober 2007

A B C D
 9.1.  pfiffige vielfältige gegenseitige eilige
 9.2.  verbunden geknüpft angebunden angepasst
 9.3.  zu von an mit
 9.4.  als ob dass indem
 9.5.  deutlicher attraktiver höher langweiliger
 9.6.  Zusage  Absage  Anfrage  Durchsage

Uzupełnienie luki 9.1. to:

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Uzupełnienie luki 9.2. to:

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Uzupełnienie luki 9.3. to:

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Uzupełnienie luki 9.4. to:

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Uzupełnienie luki 9.6. to:

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Zadanie 8. (5 pkt)
Przeczytaj odpowiedzi Veroniki Brandstätter (8.1. – 8.5.) na pytania zadane w przeprowadzonym z nią wywiadzie. Dobierz do każdej odpowiedzi właściwe pytanie (A – F). Jedno pytanie nie pasuje do żadnej odpowiedzi. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

MAN MUSS GAR KEIN HELD SEIN

Veronika Brandstätter, Sozialpsychologin in Zürich, kommentiert einen Überfall auf Ausländer, der kürzlich in dem kleinen Dorf Mügeln passiert ist.

Frage: _______
(8.1.) Vermutlich haben viele Bewohner jetzt ein schlechtes Gewissen. Ich frage mich, ob dieses Verhalten wirklich Ausdruck einer fremdenfeindlichen Einstellung ist oder ob sich dahinter eher eine große Hilflosigkeit versteckt. Ich glaube, das zweite gilt für die meisten Mügelner. Sehr vielen Menschen mangelt es an Zivilcourage. Ein hoher Anteil der Bevölkerung plädiert dafür, Schwächere zu schützen. Zivilcourage hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, oft aber nur theoretisch.

Frage: _______
(8.2.) Ein Held muss man nicht sein, aber bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wie Selbstbewusstsein, wenig Angst und die Fähigkeit, Stress auszuhalten, erleichtern
zivilcouragiertes Verhalten. Zivilcourage lässt sich trainieren. Ich habe vor Jahren ein solches Training entwickelt und immer wieder mit Gruppen in ganz Deutschland gemacht.

Frage: _______
(8.3.) Man sollte unbedingt Abstand halten und gleich über die Notrufnummer 110 die Polizei alarmieren.

Frage: _______
(8.4.) Sobald eine Person die Initiative ergreift, kommt Bewegung in die Masse, die Starre löst sich. Man kann zum Beispiel Umstehende um Hilfe bitten – etwa so: „Sie, mit der blauen Jacke, bitte holen Sie einen Krankenwagen.“– und die Täter merken, dass sie auf Widerstand stoßen. Das irritiert sie, denn mit Opfern haben sie gerechnet, aber nicht mit Gegnern.

Frage: _______
(8.5.) Es gibt drei klassische Situationen, in denen Zivilcourage gefragt ist. Zum einen, wenn zum Beispiel über einen abwesenden Kollegen gelästert wird. Zivilcourage könnte dann bedeuten, die Kritiker zu bitten, sich unter vier Augen mit dem Kollegen auseinanderzusetzen. Die nächste Stufe ist, wenn jemand verbal angegriffen wird – zum Beispiel eine Afrikanerin, die im Bus fährt und deren Kleidung verspottet wird. Man kann zum Opfer sagen – und das ist eine sehr wirksame Strategie: „Ich finde Ihre Kleidung gut – bitte, setzen Sie sich doch neben mich“. Am schrecklichsten ist die Prügelsituation. Dann sollte man schnell Hilfe organisieren.

nach: Berliner Zeitung, 30.08.2007

A. Was sollte man tun, wenn man Zeuge einer Situation wie in Mügeln wird?
B. Was denken Sie, wenn Sie erfahren, dass in der sächsischen Gemeinde Mügeln Ausländer angegriffen wurden und die Mügelner sie nicht geschützt haben?
C. Wie kann man sich aus der Massenhypnose lösen?
D. Woher kommt ein so hohes Eskalationspotenzial?
E. Können Sie typische Beispiele für Zivilcourage nennen?
F. Muss man ein Held sein, um seine Überzeugung in die Tat umzusetzen?

Właściwe pytanie do odpowiedzi 8.1. to:

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Właściwe pytanie do odpowiedzi 8.2. to:

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Właściwe pytanie do odpowiedzi 8.3. to:

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Właściwe pytanie do odpowiedzi 8.4. to:

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Właściwe pytanie do odpowiedzi 8.5. to:

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Matura 2009

ROZUMIENIE PISANEGO TEKSTU I ROZPOZNAWANIE STRUKTUR LEKSYKALNO-GRAMATYCZNYCH

Zadanie 7. (4 pkt)
Zapoznaj się z treścią zadania (7.1. – 7.4.). Po przeczytaniu tekstu wybierz właściwe, zgodne z jego treścią dokończenia zdań, zakreślając literę A, B, C lub D. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

ZURÜCK IN DIE DDR

Eine 3-Zimmerwohnung im Plattenbau mit eigenem Bad, Warmwasser und Heizung, das war in der DDR „ein Statussymbol, total erstrebenswert“, sagt Daniel Helbig, 35 Jahre alt. Für sein neues DDR-Hotel „Ostel“ kam daher nur ein Plattenbau infrage. Seit dem 1. Mai kann man bei Helbig ein wenig schrecklich-schönes Wohnen in der Platte erleben, eine Art Disneyland DDR mit Preisen von 9 bis 59 Euro die Nacht. Zum Frühstück gibt es eine Lebensmittelmarke für 3,50 Euro, einzulösen in umliegenden Gaststätten.

Das „DDR-Design-Hotel“ liegt in Berlin-Friedrichshain. Der Ostbahnhof und der ehemalige Todesstreifen liegen ganz in der Nähe. Von Anfang an konnte sich das Hotel
vor Gästen nicht retten. 18 Jahre nach dem Fall der Mauer ist die DDR plötzlich trendy. Die 39 Hotelzimmer werden vor allem von jungen Touristen aus dem Ausland und
dem Westen gebucht.

Wer hier eincheckt, begibt sich auf eine Zeitreise. Mit viel Liebe und großer Mühe wurde das Hotel eingerichtet. Fast durchweg mit originalen DDR-Möbeln, überwiegend im Stil der siebziger Jahre. Das Prunkstück ist die Stasisuite, bestückt mit Möbeln aus Wandlitz, jener Waldsiedlung bei Berlin, in der bis 1989 die „DDR-Bonzen“ wohnten. Auf dem Tresen steht ein blaues Telefon. Es hat eine Drehscheibe, keine Tasten. Unter Rufnummer 110 steht hier noch die „Volkspolizei“. Im Fernseher läuft eine alte Nachrichtensendung der „Aktuellen Kamera“: Erich Honecker begrüßt Kubas Diktator Fidel Castro mit sozialistischem Bruderkuss.

Es sind Gäste wie der Kaufmann Alexander Bernhard, 25 Jahre alt, die den Erfolg des „Ostels“ ausmachen. Schon zum dritten Mal hat er eingecheckt. Er lebt am Bodensee. Als die Mauer fiel, war Bernhard acht Jahre alt. „Ich habe von der DDR nie so richtig etwas mitbekommen“, sagt er. „Die Atmosphäre und die Möbel haben mich von Anfang an beeindruckt“, sagt Bernhard und lobt die superfreundlichen Leute im Hotel.

nach: Hannoverische Allgemeine Zeitung, 23.08.2007

7.1. Das neue DDR-Hotel „Ostel“
A. ist ein Statussymbol.
B. ist in einem Plattenbau untergebracht.
C. besitzt eine eigene Gaststätte.
D. liegt am Bodensee.

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7.2. Im Hotel „Ostel“ übernachten
A. viele frühere DDR-Bewohner.
B. nur wenige Besucher.
C. Rentner aus dem Westen.
D. viele junge Besucher.

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7.3. Der Besuch im Hotel gleicht einer Zeitreise, weil
A. dort das Design voll dem DDR-Stil entspricht.
B. man dort im Fernsehen das „Sandmännchen” sehen kann.
C. die Gäste einen Ausflug nach Wandlitz machen können.
D. man dort Bilder von Honecker an der Wand sehen kann.

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7.4. Alexander Bernhard
A. hat die DDR als Jugendlicher kennengelernt.
B. weiß viel über die DDR.
C. lobt die freundliche Bedienung im Hotel.
D. möchte in der Zukunft nur dort übernachten.

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Matura 2009

Zadanie 6. (5 pkt)
Zapoznaj się z treścią zadania (6.1. – 6.5.). Po dwukrotnym wysłuchaniu tekstu wybierz właściwe, zgodne z jego treścią odpowiedzi na pytania, zakreślając literę A, B, C lub D. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

TRANSKRYPCJA

Zadanie 6.

KULTURTAGE IN EINEM KLEINEN DORF

Die zuständige Bibliothekarin ruft an und fragt, ob du zu diesem Termin Zeit für eine Lesung hättest. Du freust dich, dass du in diesem Dorf bekannt bist. Du nimmst die Einladung dankend an. „Wir können leider nicht viel zahlen“, sagt die Bibliothekarin, „aber wir sind alle sehr literaturinteressiert.“ Vor deinen Augen erscheint ein kleines Dorf voll Auserwählter, und du lässt dich auf ein Honorar ein, das einer karitativen Spende entspricht. Als du ankommst, singt im Veranstaltungssaal bereits der Gemeindechor Volkslieder.

Niemand hat dich gefragt, ob du möchtest, dass deine Lesung musikalisch umrahmt wird. Dir wird bewusst, dass du die am wenigsten passenden Texte mitgenommen hast. Ein paar Hoffnungen setzt du auf neu eintreffende Besucherinnen, aber schnell wird dir klar, dass auch diese Frauen nicht deinetwegen gekommen sind. „Noch nie etwas von Ihnen gelesen, wir sind da, weil die Bibliothekarin uns darum gebeten hat“, sagen sie.

Die Bibliothekarin ist eine engagierte Frau. Sie hat ein kleines Buffet organisiert und dafür gesorgt, dass ein offizieller Vertreter aus der Gemeinde anwesend ist. In der ersten Reihe sitzt zwar nicht der Bürgermeister selbst, aber der für Kultur zuständige Mitarbeiter. Er weist in seiner Eingangsrede stolz darauf hin, wie erfolgreich die dörflichen Kulturtage bisher verlaufen sind, das Blasmusikkonzert sei ein großer Erfolg gewesen und der Kabarettist sei beim Publikum sehr gut angekommen. „Heute sind nicht so viele Leute hier, aber sie sind dafür umso gespannter“, meint er tröstend.

Während der Lesung nickt er ständig mit dem Kopf, was du überrascht als Zustimmung interpretierst, bis sich herausstellt, dass es Ausdruck seiner Müdigkeit ist. Als du das zweite Mal umblätterst, kann der Mann ein Gähnen nicht mehr unterdrücken, als du das vierte Mal umblätterst, schläft er kurz ein. Am Schluss der Lesung klappst du das Buch laut zu, damit er seine Schlussrede nicht verpasst.

Der Kulturbeauftragte will alle zum Buffet dirigieren, aber da hat jemand noch Fragen, kluge Fragen. Es entspinnt sich eine rege Diskussion, an der sich auch die Chormitglieder beteiligen. Plötzlich ist Stimmung im Saal. Es wird argumentiert, Kontra gegeben und zwischendurch gelacht. Du merkst, du bist mitten im literarischen Leben. Später am Buffet stößt du mit dem Kulturchef auf die gelungenen dörflichen Kulturtage an.

nach: Wiener Zeitung, 16. November 2007

6.1. Warum war die Frau mit einem bescheidenen Honorar einverstanden?
A. Sie hoffte auf den Verkauf ihrer Bücher.
B. Sie wollte das Provinzleben kennenlernen.
C. Es wurde ihr gesagt, dass sie im Dorf bekannt ist.
D. Sie erfuhr, dass sich dort alle für Literatur interessieren.

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6.2. Warum war sie nach der Ankunft enttäuscht?
A. Das Konzert vor der Lesung dauerte zu lange.
B. Sie bemerkte, dass sie einen der Texte vergessen hatte.
C. Die Gäste sind nicht ihretwegen gekommen.
D. Ihr Werk kannten nur zwei Besucherinnen.

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6.3. Wie verlief der Abend?
A. Die Eingangsrede des Abends hielt die Bibliothekarin.
B. An dem Kulturabend nahm der Bürgermeister teil.
C. Der Auftritt des Kabarettisten war der größte Erfolg des Abends.
D. An dem Abend nahmen weniger Gäste teil als sonst.

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6.4. Warum schlug die Autorin am Ende der Lesung das Buch etwas lauter zu?
A. Das geschah aus Versehen.
B. Sie wollte den Schlussredner wecken.
C. Das war als Schlusszeichen abgesprochen.
D. Sie war vor Müdigkeit unaufmerksam.

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6.5. Was geschah nach der Lesung?
A. Die Zuschauer haben eifrig diskutiert.
B. Der Chor sang ein paar Lieder.
C. Die Autorin verließ unbemerkt den Raum.
D. Alle Zuschauer rannten zum Buffet.

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Zadanie 5. (5 pkt)
Wysłuchaj dwukrotnie odpowiedzi Hansa-Wernera Baussa (5.1. – 5.5.) na pytania zadane w przeprowadzonym z nim wywiadzie. Dobierz do każdej odpowiedzi właściwe pytanie (A – G). Dwa pytania nie pasują do żadnej odpowiedzi. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

TRANSKRYPCJA

Zadanie 5.

SPORTLER UND ABENTEURER HANS-WERNER BAUSS WIRD 50

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Heute ist bei uns Hans-Werner Bauss, ein erfolgreicher Sportler und Abenteurer, zu Gast. Den mehrfachen deutschen Enduro-Meister zieht es immer wieder auf hohe Berge und in fremde Länder. Herzlich willkommen, Herr Bauss.

Antwort 1
Sie ist mir eigentlich egal. Das Alter ist eben nicht aufzuhalten, irgendwann ist man 50. Man kann aber den Prozess verlangsamen, wenn man körperlich und geistig fit ist.

Antwort 2
Vom sportlichen und menschlichen Aspekt her waren das die Enduro-Zeiten bei Motorrad-Wettbewerben mit Albert Kampel und Alex Kumel. Es gab ein echtes Wir-Gefühl.

Antwort 3
Das ist schwer zu sagen – vielleicht die Begegnung mit den Berggorillas. Da waren wir sehr nah dran. Auch sonst gab es viel Schönes: Ich bin in über 50 Ländern gewesen und fast überall nur freundlichen Menschen begegnet.

Antwort 4
In meinem Freundeskreis akzeptieren die meisten, was ich mache. Die sagen dann: Wenigstens kommst du heil zurück. Es gibt aber auch solche, die sagen: Du überschätzt dich. Dann bin ich sauer, denn ich überschätze mich nicht. Oberstes Ziel ist immer, gesund wiederzukommen.

Antwort 5
Ich möchte noch viele Dinge machen. Zum Beispiel möchte ich den Mont Blanc besteigen. Vorige Woche war ich fast oben, als das Wetter dann aber nicht mitspielte. Ich werde auf jeden Fall einen neuen Versuch starten.

nach: www. rga-online.de/sport/2008

A. Bewundert man Sie für Ihre Hobbys, oder hält man Sie für verrückt?
B. Sind Ihre Abenteuer für Sie schon Routine?
C. Ist die magische 50 für einen aktiven Menschen wie Sie nur eine Zahl oder doch mehr?
D. An wie vielen Rennen haben Sie teilgenommen?
E. Welche Jahre in den vergangenen Jahrzehnten waren für Sie die besten?
F. Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
G. Welches Erlebnis in fremden Ländern hat Sie besonders beeindruckt?

5.1. (Antwort 1)

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5.2. (Antwort 2)

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5.3. (Antwort 3)

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5.4. (Antwort 4)

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5.5. (Antwort 5)

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Matura 2009

Zadanie 4. (5 pkt)
Zapoznaj się z treścią zadania (4.1. – 4.5.). Po dwukrotnym wysłuchaniu tekstu zaznacz znakiem X w tabeli, które zdania są zgodne z jego treścią (richtig – R), a które nie (falsch – F). Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

TRANSKRYPCJA

Zadanie 4.

Liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer! Ins Studio haben wir heute Herrn Professor Antonio Hurtado eingeladen.

Herr Professor Hurtado, sind Sie ein typisches Ausländerkind?
Könnte man so sagen. Ich bin der Sohn eines Gastarbeiters der ersten Generation. Mein Vater kam in den Sechzigern, um im Bergbau zu arbeiten. Meine Mutter hat bei der Bank für Gemeinwirtschaft geputzt.

Wie alt waren Sie, als Sie nach Deutschland kamen?
Knapp 13, im Sommer 1972. Ich sprach kein Wort Deutsch und wusste nur sehr wenig über Deutschland und die deutsche Mentalität.

Wie lief das mit der Schule?
Ich kam in die achte Klasse der Hauptschule, die ich prompt wiederholen musste. Mein Deutsch war miserabel. Ich verstand weder die Lehrer noch meine Mitschüler. Es gab
einen Klassenkameraden, der besondere Freude dabei empfand, mir die Dinge falsch zu übersetzen. Für mich war das eine schlimme Zeit.

Es ist ein langer Weg zum Professor für Kernenergie. Gab es einen Wendepunkt?
Ja, es gab einen Wendepunkt. Nachdem ich sitzen geblieben war, sollte ich eigentlich von der Hauptschule abgehen. Ich ging in eine Lehrwerkstatt, um meine Berufslehre zu machen. Als der Ausbilder meine Noten in Mathe und Physik sah, die nicht so schlecht waren, überredete er meinen Vater, dass ich doch den Hauptschulabschluss machen sollte. Die Schule erlaubte es. Ich weiß nicht, was aus mir geworden wäre, wenn dieser Ausbilder sich nicht für mich interessiert hätte. Ich machte zuerst eine Ausbildung zum Technischen Zeichner, dann die Mittlere Reife, später die Fachhochschulreife. Meine Habilitation schrieb ich in Aachen.

Was würden Sie Menschen empfehlen, die aufgrund ihrer Herkunft Probleme in Deutschland haben?
Man muss sein Leben in die eigenen Hände nehmen. Daran führt kein Weg vorbei. nach: Süddeutsche Zeitung, 18.10.2007

4.1. Die Eltern von Professor Antonio Hurtado waren Arbeiter.

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4.2. Antonio Hurtado hatte vor seiner Ankunft viel über Deutschland gelesen.

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4.3. Alle Mitschüler haben ihm in der Schule geholfen.

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4.4. In der Schule hatte er Probleme mit Mathe und Physik.

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4.5. Er hat seinem Ausbilder sehr viel zu verdanken.

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Matura 2009

Zadanie 6. (6 pkt)
Przeczytaj tekst i zapoznaj się z treścią zadania (6.1. – 6.6.). Zdecyduj, które zdania są zgodne z treścią tekstu (richtig – R), a które nie (falsch – F). Zaznacz znakiem X właściwe miejsca w tabeli. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

WILDKATZEN IN NOT!

Nur wenige von uns haben das Glück, eine Wildkatze mit eigenen Augen zu sehen. Die Tiere sind sehr scheu und haben Angst vor uns. Tagsüber schlafen sie tief irgendwo im Wald. Erst nachts wandern sie durch ihr Revier und warten vor Mauselöchern, um sich ihr Abendessen zu holen. Früher wurden Wildkatzen für Bestien gehalten, die Haus- und Wildtiere jagten. Obwohl das nicht stimmt, mussten sie für ihre schlechte Reputation bezahlen. Ihre Zahl hat sich
rapide verkleinert. Erst seit 70 Jahren darf die Wildkatze nicht mehr gejagt werden.

Wildkatzen und Hauskatzen sehen sehr ähnlich aus. Dabei sind die beiden Katzenarten nicht miteinander verwandt. Unsere Hauskatze stammt von der nordafrikanischen Katze ab. Die alten Römer brachten sie nach Deutschland. Die Wildkatze lebte schon vor 300.000 Jahren in unseren Wäldern.

Die Wildkatze ist größer als eine Hauskatze. Typisch sind der breite Kopf und ein Schwanz mit dunklen Ringen.

Es gibt immer weniger Wildkatzen, denn ihr Lebensraum, der dichte Wald, geht verloren. Die Wanderung über eine freie Fläche oder Straße ist ein Horror für Katzen, die ein Leben im Wald, im Verborgenen lieben. So können sich die letzten Wildkatzen nicht treffen und miteinander paaren.

Naturschutzorganisationen wollen die Wildkatzen retten. Sie verbinden ihre Reviere durch Bäume und schützen die letzten wilden Wälder.

Du kannst auch helfen: Sei im Wald vorsichtig. Vor allem im Frühsommer, denn da kommen die Wildkätzchen zur Welt und brauchen ihre Ruhe.

nach: Treff, 3/2007

6.1. Die Wildkatzen schlafen am Tag und haben Angst vor Menschen.

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6.2. Früher waren die Wildkatzen für Haustiere sehr gefährlich.

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6.3. Hauskatzen und Wildkatzen sind enge Verwandte.

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6.4. Der Lebensraum der Wildkatzen wird heutzutage immer kleiner.

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6.5. Die Wildkatzen haben Angst vor offenen Flächen.

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6.6. Nur Naturschutzorganisationen können den Wildkatzen helfen.

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Matura 2009

Zadanie 5. (8 pkt)
Przeczytaj odpowiedzi Markusa Bergmanna na pytania zadane w przeprowadzonym z nim wywiadzie. Dobierz do każdej odpowiedzi (5.1. – 5.8.) właściwe pytanie (A – I). Jedno pytanie nie pasuje do żadnej odpowiedzi. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

DAUMEN RAUS
Markus Bergmann, 25, Diplomingenieur für Energie und Umwelttechnik aus Freiburg, ist Präsident des Trampervereins.

Frage: _______
(5.1.) Ja, einen kleinen gelben Bus. Allerdings starte ich nur ganz selten seinen Motor. Ich wohne nämlich drin. Der Bus bleibt auch dann stehen, wenn ich am Wochenende meine Eltern in Zittau besuche. Da stelle ich mich lieber an die Straße und trampe.

Frage: _______
(5.2.) In großen Städten ist es manchmal schwierig, schnell wegzukommen. Sobald ich aber eine Tankstelle an einer Autobahn erreicht habe, finde ich innerhalb von zwei Minuten jemanden, der mich mitnimmt.

Frage: _______
(5.3.) Ja, heute wird man so schnell mitgenommen, dass man in Deutschland fast keine Tramper mehr sieht.

Frage: _______
(5.4.) Zuerst sollte man sich eine gute Stelle suchen, an der die Autos auch halten können. Es ist sinnvoll, eine große Pappe dabeizuhaben, auf dem das Ziel oder die nächste Autobahn steht. Dann Daumen raus und immer den Blickkontakt zu den Autofahrern suchen. An den Tankstellen kann man Autofahrer direkt ansprechen.

Frage: _______
(5.5.) Nein, das kann man nie erkennen. Manchmal schauen die Leute verärgert, doch kaum spricht man sie an, lächeln sie und lassen einen einsteigen. Ganz oft nehmen mich Geschäftsleute mit.

Frage: _______
(5.6.) Überhaupt nicht. Trampen ist nicht gefährlicher als nachts alleine durch die Straßen zu laufen. Manche von uns nehmen jedoch zur Sicherheit ein Pfefferspray mit oder simsen das Autokennzeichen einem Freund.

Frage: _______
(5.7.) Ich denke immer: Hey, hier fahren so viele Autos, und es sitzt nur einer drin. Trampen ist gut für die Umwelt, schützt das Klima und dient der Völkerverständigung. Es ist eine schöne Möglichkeit, ohne viel Geld andere Kulturen kennenzulernen.

Frage: _______
(5.8.) Ja, wir wollen uns besser vernetzen und den Menschen bewusst machen, wie viele Tramper es in Deutschland gibt. Wir haben einen Verein gegründet und sind sogar im Internet zu finden.

nach: DIE ZEIT, 22.11.2007

A. Arbeiten Sie mit anderen Trampern zusammen?
B. Haben Sie ein Auto?
C. Hatten Sie manchmal Angst?
D. Erkennen Sie vorher, wer Sie mitnehmen wird und wer nicht?
E. Müssen Sie lange warten, bis Sie jemand mitnimmt?
F. Warum trampen Sie? Mit dem Flugzeug wäre doch alles bequemer?
G. Welche Tipps haben Sie für andere Tramper?
H. Wie viele Kilometer haben Sie schon zurückgelegt?
I. Zwei Minuten? Wirklich?

Właściwe pytanie do odpowiedzi 5.1. to:

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Właściwe pytanie do odpowiedzi 5.2. to:

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Właściwe pytanie do odpowiedzi 5.3. to:

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Właściwe pytanie do odpowiedzi 5.4. to:

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Właściwe pytanie do odpowiedzi 5.6. to:

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Właściwe pytanie do odpowiedzi 5.8. to:

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ROZUMIENIE PISANEGO TEKSTU

Zadanie 4. (6 pkt)
Przeczytaj poniższy tekst i zapoznaj się z treścią zadania (4.1. – 4.6.). Wybierz właściwe, zgodne z treścią tekstu uzupełnienia zdań, zakreślając literę A, B, C lub D. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

DAS OKTOBERFEST
Das bekannte Volksfest in München beginnt jedes Jahr Ende September und endet im Oktober. Obwohl es Oktoberfest heißt, beginnt es bereits im Vormonat, weil das Wetter im Oktober oft kühl und schlecht ist.

Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt. Im letzten Jahr kamen ungefähr 6 Millionen Besucher nach München. Jedes Jahr werden es mehr Gäste, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem Ausland, vor allem aus den USA, aus Japan und aus Australien. In den letzten Jahren setzte sich der Trend durch, in Dirndl und Lederhose, also in der Volkstracht, zum Oktoberfest zu gehen.

Das erste Oktoberfest fand am 17.10.1810 statt. Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese veranstalteten damals zu ihrer Hochzeit auf einer Wiese vor München ein Pferderennen. Auf diesem Gelände, Theresienwiese genannt, findet auch heute noch das Oktoberfest statt, allerdings entwickelte es sich im Laufe des 19. Jahrhunderts immer mehr zu einem Volksfest. Auf dem Oktoberfest wurde nicht von Anfang an Bier ausgeschenkt. Heute wird zum Oktoberfest ein spezielles Bier mit hohem Alkoholanteil gebraut.

Am ersten Tag des Oktoberfestes gibt es traditionell einen Umzug der Wirte und Schausteller. Der Oberbürgermeister von München macht um Punkt 12.00 Uhr den Anstich des ersten Bierfasses. Jedes Jahr wartet man gespannt, wie viele Schläge er braucht, bis das Bier fließt. Erst dann ist das Oktoberfest eröffnet.

Ungefähr 60.000 Hektoliter kurz gelagertes Bier werden jedes Jahr auf dem Oktoberfest getrunken und 500.000 Brathähnchen werden verkauft. Auf der Theresienwiese sind dann immer ungefähr 200 Schausteller und 80 Fahrgeschäfte. Überall in der Welt, auf allen fünf Kontinenten, gibt es inzwischen ähnliche Feste, z.B. in Kanada und Brasilien. Auch in Deutschland gibt es sie, das zweitgrößte wird in Hannover veranstaltet.

nach: Presse und Sprache, Oktober 2007

4.1. Das Oktoberfest feiert man
A. wie einen Nationalfeiertag.
B. nur im Oktober.
C. zweimal im Jahr.
D. in den Monaten September und Oktober.

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4.2. Zum Oktoberfest kommen
A. immer weniger Deutsche.
B. hauptsächlich Ausländer.
C. immer mehr Besucher.
D. vor allem Amerikaner.

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4.3. Das erste Oktoberfest
A. fand im 19. Jahrhundert statt.
B. war ein Volksfest.
C. fand im Zentrum von München statt.
D. war ein Fest des Biers.

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4.4. Zum Oktoberfest wird
A. das Bier in großen Lastwagen transportiert.
B. ein besonderes Bier serviert.
C. viel alkoholfreies Bier verkauft.
D. nur dunkles Bier getrunken.

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4.5. Der Oberbürgermeister von München
A. bedient einige Wirte.
B. eröffnet das Oktoberfest.
C. probiert verschiedene Biersorten.
D. ist zugleich Wirt und Schausteller.

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4.6. Ähnliche Feste wie das Oktoberfest werden ….. gefeiert.
A. heutzutage auf der ganzen Welt
B. nur im Bundesland Bayern
C. auf einigen der fünf Erdteile
D. nur in der Stadt München

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Matura 2009

Zadanie 3. (5 pkt)
Zapoznaj się z treścią zadania (3.1. – 3.5.). Po dwukrotnym wysłuchaniu wywiadu z Albertem Bahmem o jego działalności charytatywnej odpowiedz na pytania, zakreślając literę A, B lub C. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

TRANSKRYPCJA

Zadanie 3.

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Heute ist bei uns Albert Bahm zu Gast. Herzlich willkommen, Herr Bahm.

Albert Bahm sucht seit über 40 Jahren im Rahmen seiner „Aktion Brüderlichkeit“ Familien in Hessen für Kursteilnehmer der Goethe-Institute. Für viele Besucher aus 140 Nationen konnte seine Organisation eine Unterkunft finden. Der pensionierte Kaufmann und seine Frau haben selbst über 200 Studenten in ihrem gemütlichen Einfamilienhaus empfangen.

Herr Bahm, erinnern Sie sich noch an Ihre ersten Gäste? Der erste war ein junger Mann aus einem Sprachkurs in Heidelberg. Die Nationalität weiß ich gar nicht mehr. Gleich danach half ich z.B. einem Ingenieur aus Taiwan eine Gastfamilie zu finden. Er hatte uns später eingeladen und ist mit uns quer durch sein wunderbares Heimatland gefahren.

Wie haben Sie denn die Gastfamilien für die Studenten gefunden? Das war gar nicht so einfach. Wichtig ist, dass man sich die Familien genau anschaut, bevor man jemanden dorthin vermittelt. Im Bekanntenkreis, in der Verwandtschaft und bei der Arbeit habe ich es auch versucht. Schließlich habe ich eine ganze Reihe von Klubs und Vereinen besucht, um dort werben zu können: Kegelklub, Musikverein, Sportklub. Das hat mir sehr geholfen, an andere Familien heranzukommen.

Stellen Sie sich vor, Sie wären noch mal 20 oder 30 Jahre alt. Wofür würden Sie sich heute engagieren? Ich würde mich für das Gleiche nochmals entscheiden. Schon als Kind hatte ich den Traum, einen Beruf zu finden, der die Tätigkeiten von Lehrer und Pfarrer miteinander verbindet.

Wird es eine „Aktion Brüderlichkeit“ ohne Albert Bahm geben? Ich suche schon seit 25 Jahren eine Person, die meine Arbeit in der Organisation
weitermachen könnte, aber das ist nicht ganz einfach. Die Arbeit kostet viel Zeit, und manchmal auch Geld. Vor kurzem fand ich endlich zwei junge Frauen, die sich die Arbeit teilen. Solange ich kann, mache ich aber noch weiter!

nach: goethe.de/willkommen/Freiburg

3.1. Womit beschäftigt sich Albert Bahm?
A. Er sucht Gastfamilien für Deutschlernende.
B. Er organisiert für Studenten Besuche im Ausland.
C. Er arbeitet als Kaufmann in einer Firma.

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3.2. Was sagt Albert Bahm über seine ersten Gäste?
A. Der Kursteilnehmer aus Heidelberg war ein alter Mann.
B. Die Nationalität seines ersten Gastes hat er vergessen.
C. Der Ingenieur aus Taiwan wohnte bei ihm im Haus.

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3.3. Warum besuchte Herr Bahm viele Vereine?
A. Er wollte seine Freizeit sinnvoll nutzen.
B. Er konnte dort für seine Arbeit werben.
C. Er verkaufte dort Auslandsreisen.

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3.4. Was denkt Herr Bahm über die Tätigkeit in seiner Organisation?
A. Diese Arbeit hat ihm geholfen, sich seinen Lebenstraum zu erfüllen.
B. Es freut ihn, dass er dort als Pfarrer arbeiten kann.
C. Es tut ihm leid, dass er sich nicht mehr engagieren kann.

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3.5. Warum ist es schwer, die „Aktion Brüderlichkeit“ zu leiten?
A. Man kann die Arbeit nicht teilen.
B. Man sollte jünger als 25 Jahre sein.
C. Man braucht viel Zeit für diese Arbeit.

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Roman Rzadkowski - autor