Matura 2015 język niemiecki 6-7

Zadanie 6. (0–5) Przeczytaj tekst. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu. Zakreśl literę A, B, C albo D.

HANS BECK UND SEINE SPIELFIGUREN AUS PLASTIK

Hans Beck wurde 1929 als ältester Sohn eines Kaufmanns in Thüringen geboren. Er beobachtete gerne seine jüngeren Geschwister beim Spielen und schon im Alter von zehn Jahren bastelte er kleine Fahrzeuge und Figuren für sie. Er begann bei einem Bekannten seines Vaters eine Lehre als Tischler. Dann floh er aus der Sowjetischen Besatzungszone in den Westen und beendete seine Tischlerlehre bei einer Firma in Bamberg.

1958 bewarb sich Hans Beck, gelernter Tischler, um einen Arbeitsplatz bei der Firma „Geobra“. Die Firma produzierte Spielzeug. Der Firmenchef Horst Brandstätter wählte aus vielen Kandidaten Hans Beck aus. Aus welchem Grund? Weil Hans ein interessantes Hobby hatte: Modellflugzeuge.

1971 stellte Beck dem Chef ein neues Projekt vor: ein Spielzeugsystem mit Figuren aus Plastik – einen Bauarbeiter, einen Piraten und einen Indianer. Becks Figuren waren 7,5 cm groß und damit ideal für eine Kinderhand. Sie hatten sympathische Gesichter, was Hans Beck besonders wichtig war. Immer, wenn es möglich war, gab er die Prototypen, die ersten Modelle, Kindern und beobachtete sie beim Spielen. Die Kinder freuten sich darüber, dass die Figuren Arme und Beine hatten, die man bewegen konnte. Die Figuren waren also „mobil“. Das machte den Kindern besonders großen Spaß.

Durch die Ölkrise 1973 wurde Plastik viel teurer. Deshalb änderte der Firmenchef Ende 1973 seine Produktpalette. Die Firma produzierte weniger große Plastikspielwaren und Hula-Hoop-Reifen und konzentrierte sich nur auf kleine Figuren aus Plastik. Das war eine richtige Entscheidung. Becks Spielfiguren wurden im Februar 1974 auf der Nürnberger Messe für Spielwaren unter dem Namen Playmobil präsentiert. Die Branche reagierte vorsichtig, doch die Kinder waren fasziniert. Bis Herbst 1974 verdiente „Geobra“ schon 3 Millionen D-Mark mit den Playmobil-Figuren.

Der Erfolg war groß, denn die Figuren blieben nicht allein. Hans Beck und sein Team konstruierten komplette Spielwelten. Es kamen Gebäude, Fahrzeuge und Tiere hinzu. Wie sehr Kinder dieses Spielzeug lieben, zeigen die vielen Briefe, die jeden Tag bei Playmobil ankommen. Die Kinder präsentieren ihre Ideen und machen Vorschläge. Manche Kinder wünschen sich auch Kampf- und Horrorartikel, aber das wird von der Firma nicht akzeptiert.

1998 ging Beck in Rente. Er lebte bis 2009 in Markdorf am Bodensee. Bis zu seinem Tod wurden circa 1,5 Milliarden Playmobil-Figuren produziert.

6.1. Warum entschied sich der Chef von „Geobra“, Hans Beck Arbeit zu geben?

A. Hans war gelernter Tischler.
B. Hans hatte jüngere Geschwister.
C. Hans interessierte sich für Modellbau.
D. Es gab keine anderen Kandidaten als Hans.

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6.2. Was fanden die Kinder an Becks Figuren besonders gut?

A. Sie hatten sympathische Gesichter.
B. Sie hatten genau die richtige Größe.
C. Sie stellten verschiedene Berufe dar.
D. Man konnte ihre Beine und Arme bewegen.

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6.3. Warum musste der Firmenchef seine Produktpalette ändern?

A. Die Preise für Plastik wurden höher.
B. Hula-Hoop-Reifen kamen aus der Mode.
C. Seine Firma stand kurz vor einer finanziellen Krise.
D. Niemand wollte mehr große Plastikspielwaren kaufen.

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6.4. Welche Kinderwünsche werden von der Firma nicht erfüllt?

A. Bitten um Gebäude.
B. Bitten um Horrorartikel.
C. Bitten um neue Tierfiguren.
D. Bitten um weitere Fahrzeuge.

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6.5. Wovon handelt der Text?

A. Von Problemen auf dem Spielzeugmarkt.
B. Von der Geschichte der Playmobilfiguren.
C. Von dem Einfluss der Spielwaren auf Kinder.
D. Von der Produktionstechnologie der Playmobilfiguren.

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Zadanie 7. (0–3) Przeczytaj tekst, z którego usunięto trzy zdania. Wpisz w luki 7.1.–7.3. litery, którymi oznaczono brakujące zdania (A–E), tak aby otrzymać logiczny i spójny tekst.

A. Ich frage mich immer fünfmal, ob ich etwas brauche oder nicht.
B. Nach dem Kauf trug ich sie maximal einmal.
C. Nach einiger Zeit war dieses komische Gefühl nicht mehr da.
D. Bei mir ging es nie so weit, dass mein Konto im Minus war.
E. Vor einem Jahr konnte ich alles haben.

Uwaga: dwa zdania zostały podane dodatkowo i nie pasują do żadnej luki.

FREI VOM KLEIDER-TERROR

Nina Kaller kaufte sich ein Jahr lang kein einziges Kleidungsstück und dokumentierte ihr Experiment in einem Blog. Im Interview erzählt sie darüber.

Redaktion: Warum hast du dich entschieden, ein Jahr lang keine Kleidung mehr zu kaufen?
Nina Kaller: Als Therapie. Ich hatte ein Problem mit dem Kleiderkauf: Früher kaufte ich immer viel Kleidung. 7.1. _____ Dann legte ich sie in meinen großen Schrank und vergaß sie. Dann kaufte ich wieder etwas Neues. Und ich begann, die neuen Stücke vor meinem Freund zu verstecken. Da merkte ich, dass es so nicht weitergehen kann.

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Redaktion: Für viele ist es ganz normal, jede Woche Kleidung zu kaufen. Ab wann wird es gefährlich?
Nina Kaller: Wenn man kein Geld mehr auf dem Konto hat und trotzdem einkauft, zum Beispiel mit der Kreditkarte. 7.2. _____ Trotzdem war mein Verhalten nicht gesund. Immer wenn ich Probleme in der Familie hatte, kaufte ich ein. Ich kaufte nicht ein, weil ich etwas brauchte, sondern weil es mich glücklich machte.

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Redaktion: Jetzt kaufst du wieder ein. Ist das kein Problem mehr?
Nina Kaller: Nein, ich bin jetzt eine ganz andere Konsumentin. Ich denke jetzt vor jedem Kauf länger nach. 7.3. _____ Und ich kaufe weniger, aber bessere und teurere Kleidung. Deshalb kann ich sie länger tragen.

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