Matura 2011 z języka niemieckiego 3

Matura 2011

Zadanie 3. (5 pkt)
Usłyszysz dwukrotnie wywiad z policjantką. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią nagrania. Zakreśl literę A, B lub C. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

TRANSKRYPCJA

Zadanie 3.
Reporter: Wie sind Sie zu Ihrem jetzigen Beruf gekommen?
Sabine: Polizistin war eigentlich nicht mein Traumberuf. Weil ich mich aber schon immer für Recht und Gesetz interessierte, machte ich nach dem Abitur eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsgehilfin. Das war aber nichts für mich. Ein Freund, der selbst bei der Polizei war, sagte mal: „Polizistin, das wäre etwas für dich.“
Reporter: Was haben Sie dann gemacht?
Sabine: Die Voraussetzungen für junge Polizisten sind von Bundesland zu Bundesland anders und ich sollte mich deshalb beim Arbeitsberater meiner Stadt melden. Ich habe genau das getan. Dann gab es einen Aufnahmetest. Der bestand aus einem Theorieteil und einem Praxisteil. Die Bewerber mussten zeigen, dass sie fit sind. Dafür musste ich nicht extra üben. Alles ging perfekt.
Reporter: Wie sieht denn Ihr Alltagsdienst aus?
Sabine: Auf meiner Wache ist der Alltag völlig anders als in den Fernsehserien. Mehr als die Hälfte meiner Arbeitszeit verbringe ich damit, alles aufzuschreiben, was ich auf der Straße erlebt habe. Ich tippe Protokolle und schreibe Anzeigen für den Staatsanwalt.
Reporter: Wie fühlen Sie sich als Frau bei der Polizei?
Sabine: Kaum zu glauben, aber die bayerische Polizei stellt erst seit 1990 Frauen ein. Deshalb war ich auf meiner ersten Wache die einzige Frau. Ein Problem war das nie. Im Gegenteil! Viele ältere Kollegen haben mir gesagt, dass sich viel zum Positiven gewandelt hat, seit auch Frauen bei der Polizei sind. Bei Festnahmen müssen zwar auch Frauen energisch sein, aber meist hilft dann Reden statt Gewalt, wenn man klar kommuniziert.
Reporter: Gibt es Situationen, in denen Sie Angst haben?
Sabine: Wer keine Angst hat, sollte sich einen anderen Beruf suchen. Das Herzklopfen gehört dazu, wenn ich mit meinen Kollegen nachts Einbruchshäuser durchsuche. Da kann doch hinter jeder Ecke einer stehen, der mir etwas Böses antun will. Angst spielt eine große, positive Rolle bei einer Aktion: Wer ein bisschen Angst hat, ist vorsichtig und konzentriert. Man darf nur nicht zu viel Angst haben.

nach: www.geo.de

3.1. Warum hat sich Sabine für ihren jetzigen Beruf entschieden?
A. Das war schon immer ihr Traum.
B. Ein Freund hat ihr dazu geraten.
C. Sie hat das Abitur nicht bestanden.

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3.2. Was hat Sabine gemacht, um Polizistin zu werden?
A. Sie hat sich in mehreren Bundesländern beworben.
B. Sie hat einen zweiteiligen Aufnahmetest gemacht.
C. Sie hat vor der Aufnahmeprüfung intensiv trainiert.

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3.3. Wie sieht Sabines Alltagsdienst aus?
A. Sie patrouilliert den ganzen Tag durch die Straßen.
B. Sie erlebt Abenteuer wie in den Fernsehkrimis.
C. Sie verbringt einige Stunden mit Büroarbeit.

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3.4. Was sagt Sabine zum Thema „Frauen als Polizistinnen“?
A. Polizistinnen machen Probleme auf der Wache.
B. Die älteren Kollegen akzeptieren die Frauen nicht.
C. Frauen haben einen positiven Einfluss auf die Polizeiarbeit.

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3.5. Was sagt Sabine zum Thema Angst im Polizeiberuf?
A. Angst ist bei einer Polizeiaktion wichtig und richtig.
B. Angst zu haben ist immer schlecht im Polizeiberuf.
C. Ein Polizist darf während der Aktion keine Angst haben.

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