Matura 2010 z języka niemieckiego 5

Matura 2010

Zadanie 5. (6 pkt)
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HOSTELS IN DEUTSCHLAND

Entspannt schaut Dan auf seinen Gipsarm. Eigentlich wollte der 24-jährige Australier nur zwei Tage in Hamburg bleiben. Doch dann hat ihn ein Auto angefahren. Seit einer Woche wohnt er nun eigentlich zwangsweise im Hostel „Instant Sleep“. In diesen wenigen Tagen hat er Finnen, Italiener, Amerikaner, Russen und natürlich Deutsche kennengelernt.

Das „Instant Sleep“ ist eines von mehreren Hostels in Deutschland, die immer beliebter werden. Die Gäste sind, vor allem im Sommer, junge Leute mit Rucksäcken, die so genannten Backpacker aus aller Welt – Leute wie Dan also. Sie reisen allein, auf ihren Touren wohnen sie meist nur wenige Tage in einem Hostel.

Der größte Unterschied zwischen einem Hostel und einem Hotel besteht in den Schlafmöglichkeiten: Im Hostel schlafen die Gäste in Doppelstockbetten oder
in Einzelbetten, die dicht nebeneinander stehen. Im großen Schlafraum des „Instant Sleep“ befinden sich z.B. 25 Betten. Auch die sanitären Einrichtungen sind meist spartanisch. Die Duschen und Toiletten befinden sich im Korridor. Dafür haben Hostels Küchen, die jeder benutzen kann, Gemeinschaftsräume sowie Waschmaschinen.

Eines der ersten Hostels in Deutschland – der „Schanzenstern“ in Hamburg – wurde vor 16 Jahren von Gerda Abig gegründet. Auf ihren Rucksackreisen in Asien hatte sie selbst oft in Hostels übernachtet. Die ersten Häuser dieser Art wurden in den Sechzigern in Australien eröffnet, als viele Hippies billige Unterkünfte suchten. Später verbreiteten sich Hostels auf der ganzen Welt, auch in Amerika.

Die Anfangsjahre waren nicht einfach. Die meisten Touristen in Deutschland waren Städtereisende, die Hotels und Jugendherbergen kannten und sich Einzel- oder Doppelzimmer wünschten. Wenn sie am Telefon erfuhren, dass sie nur einzelne Betten in Schlafräumen buchen können, waren sie daran nicht interessiert. Außerdem hatten die Jugendherbergen Angst vor der neuen Konkurrenz und verklagten die Hostels oft.

Obwohl die Preise in den Jugendherbergen und Hostels vergleichbar und sehr günstig sind, haben die Hostels eine andere Zielgruppe als die Jugendherbergen. Sie sprechen Einzelreisende an und nehmen zum Beispiel keine Schulklassen auf. Außerdem sind Hostels kleiner, es gibt keine getrennten Schlafräume für Männer und Frauen und vor allem bleibt die Eingangstür auch nach 22.00 Uhr offen. Sie bieten eine familiäre, entspannte Atmosphäre, die auch Dan sehr schätzt.

nach: www.spiegel.de

5.1. Warum wohnt Dan seit einer Woche im Hostel?
A. Er hat sich ein Bein gebrochen.
B. Er hat sich während der Reise erkältet.
C. Er wurde bei einem Autounfall verletzt.
D. Er will andere Nationalitäten kennenlernen.

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5.2. Wer wird im Text als Backpacker bezeichnet?
A. Junge Menschen.
B. Klassen.
C. Reisegruppen.
D. Senioren.

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5.3. Was bieten Hostels an?
A. Ein kleines Restaurant.
B. Eine Dusche in jedem Zimmer.
C. Eine Küche in jedem Stockwerk.
D. Schlafzimmer mit jeweils mehreren Betten.

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5.4. Wo entstanden die ersten Hostels?
A. In Deutschland.
B. In Asien.
C. In Australien.
D. In Amerika.

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5.5. Welches Problem hatten Hostels am Anfang?
A. Die Touristen wollten lieber in Einzel- oder Doppelzimmern übernachten.
B. Eine Übernachtung in den Hostels war schon immer zu teuer.
C. Es gab keine Hostels im Stadtzentrum.
D. Die Hostels waren telefonisch zu bestimmten Zeiten nicht erreichbar.

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5.6. Was haben Jugendherbergen und Hostels gemeinsam?
A. In beiden dürfen Schulgruppen übernachten.
B. Beide sind nach 22.00 Uhr zu.
C. Beide haben Einzelzimmer.
D. In beiden sind die Preise nicht hoch.

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