Matura 2009 z języka niemieckiego r 8

Matura 2009

Zadanie 8. (5 pkt)
Przeczytaj odpowiedzi Veroniki Brandstätter (8.1. – 8.5.) na pytania zadane w przeprowadzonym z nią wywiadzie. Dobierz do każdej odpowiedzi właściwe pytanie (A – F). Jedno pytanie nie pasuje do żadnej odpowiedzi. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

MAN MUSS GAR KEIN HELD SEIN

Veronika Brandstätter, Sozialpsychologin in Zürich, kommentiert einen Überfall auf Ausländer, der kürzlich in dem kleinen Dorf Mügeln passiert ist.

Frage: _______
(8.1.) Vermutlich haben viele Bewohner jetzt ein schlechtes Gewissen. Ich frage mich, ob dieses Verhalten wirklich Ausdruck einer fremdenfeindlichen Einstellung ist oder ob sich dahinter eher eine große Hilflosigkeit versteckt. Ich glaube, das zweite gilt für die meisten Mügelner. Sehr vielen Menschen mangelt es an Zivilcourage. Ein hoher Anteil der Bevölkerung plädiert dafür, Schwächere zu schützen. Zivilcourage hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, oft aber nur theoretisch.

Frage: _______
(8.2.) Ein Held muss man nicht sein, aber bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wie Selbstbewusstsein, wenig Angst und die Fähigkeit, Stress auszuhalten, erleichtern
zivilcouragiertes Verhalten. Zivilcourage lässt sich trainieren. Ich habe vor Jahren ein solches Training entwickelt und immer wieder mit Gruppen in ganz Deutschland gemacht.

Frage: _______
(8.3.) Man sollte unbedingt Abstand halten und gleich über die Notrufnummer 110 die Polizei alarmieren.

Frage: _______
(8.4.) Sobald eine Person die Initiative ergreift, kommt Bewegung in die Masse, die Starre löst sich. Man kann zum Beispiel Umstehende um Hilfe bitten – etwa so: „Sie, mit der blauen Jacke, bitte holen Sie einen Krankenwagen.“– und die Täter merken, dass sie auf Widerstand stoßen. Das irritiert sie, denn mit Opfern haben sie gerechnet, aber nicht mit Gegnern.

Frage: _______
(8.5.) Es gibt drei klassische Situationen, in denen Zivilcourage gefragt ist. Zum einen, wenn zum Beispiel über einen abwesenden Kollegen gelästert wird. Zivilcourage könnte dann bedeuten, die Kritiker zu bitten, sich unter vier Augen mit dem Kollegen auseinanderzusetzen. Die nächste Stufe ist, wenn jemand verbal angegriffen wird – zum Beispiel eine Afrikanerin, die im Bus fährt und deren Kleidung verspottet wird. Man kann zum Opfer sagen – und das ist eine sehr wirksame Strategie: „Ich finde Ihre Kleidung gut – bitte, setzen Sie sich doch neben mich“. Am schrecklichsten ist die Prügelsituation. Dann sollte man schnell Hilfe organisieren.

nach: Berliner Zeitung, 30.08.2007

A. Was sollte man tun, wenn man Zeuge einer Situation wie in Mügeln wird?
B. Was denken Sie, wenn Sie erfahren, dass in der sächsischen Gemeinde Mügeln Ausländer angegriffen wurden und die Mügelner sie nicht geschützt haben?
C. Wie kann man sich aus der Massenhypnose lösen?
D. Woher kommt ein so hohes Eskalationspotenzial?
E. Können Sie typische Beispiele für Zivilcourage nennen?
F. Muss man ein Held sein, um seine Überzeugung in die Tat umzusetzen?

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