Matura 2009 z języka niemieckiego 3

Matura 2009

Zadanie 3. (5 pkt)
Zapoznaj się z treścią zadania (3.1. – 3.5.). Po dwukrotnym wysłuchaniu wywiadu z Albertem Bahmem o jego działalności charytatywnej odpowiedz na pytania, zakreślając literę A, B lub C. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

TRANSKRYPCJA

Zadanie 3.

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Heute ist bei uns Albert Bahm zu Gast. Herzlich willkommen, Herr Bahm.

Albert Bahm sucht seit über 40 Jahren im Rahmen seiner „Aktion Brüderlichkeit“ Familien in Hessen für Kursteilnehmer der Goethe-Institute. Für viele Besucher aus 140 Nationen konnte seine Organisation eine Unterkunft finden. Der pensionierte Kaufmann und seine Frau haben selbst über 200 Studenten in ihrem gemütlichen Einfamilienhaus empfangen.

Herr Bahm, erinnern Sie sich noch an Ihre ersten Gäste? Der erste war ein junger Mann aus einem Sprachkurs in Heidelberg. Die Nationalität weiß ich gar nicht mehr. Gleich danach half ich z.B. einem Ingenieur aus Taiwan eine Gastfamilie zu finden. Er hatte uns später eingeladen und ist mit uns quer durch sein wunderbares Heimatland gefahren.

Wie haben Sie denn die Gastfamilien für die Studenten gefunden? Das war gar nicht so einfach. Wichtig ist, dass man sich die Familien genau anschaut, bevor man jemanden dorthin vermittelt. Im Bekanntenkreis, in der Verwandtschaft und bei der Arbeit habe ich es auch versucht. Schließlich habe ich eine ganze Reihe von Klubs und Vereinen besucht, um dort werben zu können: Kegelklub, Musikverein, Sportklub. Das hat mir sehr geholfen, an andere Familien heranzukommen.

Stellen Sie sich vor, Sie wären noch mal 20 oder 30 Jahre alt. Wofür würden Sie sich heute engagieren? Ich würde mich für das Gleiche nochmals entscheiden. Schon als Kind hatte ich den Traum, einen Beruf zu finden, der die Tätigkeiten von Lehrer und Pfarrer miteinander verbindet.

Wird es eine „Aktion Brüderlichkeit“ ohne Albert Bahm geben? Ich suche schon seit 25 Jahren eine Person, die meine Arbeit in der Organisation
weitermachen könnte, aber das ist nicht ganz einfach. Die Arbeit kostet viel Zeit, und manchmal auch Geld. Vor kurzem fand ich endlich zwei junge Frauen, die sich die Arbeit teilen. Solange ich kann, mache ich aber noch weiter!

nach: goethe.de/willkommen/Freiburg

3.1. Womit beschäftigt sich Albert Bahm?
A. Er sucht Gastfamilien für Deutschlernende.
B. Er organisiert für Studenten Besuche im Ausland.
C. Er arbeitet als Kaufmann in einer Firma.

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3.2. Was sagt Albert Bahm über seine ersten Gäste?
A. Der Kursteilnehmer aus Heidelberg war ein alter Mann.
B. Die Nationalität seines ersten Gastes hat er vergessen.
C. Der Ingenieur aus Taiwan wohnte bei ihm im Haus.

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3.3. Warum besuchte Herr Bahm viele Vereine?
A. Er wollte seine Freizeit sinnvoll nutzen.
B. Er konnte dort für seine Arbeit werben.
C. Er verkaufte dort Auslandsreisen.

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3.4. Was denkt Herr Bahm über die Tätigkeit in seiner Organisation?
A. Diese Arbeit hat ihm geholfen, sich seinen Lebenstraum zu erfüllen.
B. Es freut ihn, dass er dort als Pfarrer arbeiten kann.
C. Es tut ihm leid, dass er sich nicht mehr engagieren kann.

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3.5. Warum ist es schwer, die „Aktion Brüderlichkeit“ zu leiten?
A. Man kann die Arbeit nicht teilen.
B. Man sollte jünger als 25 Jahre sein.
C. Man braucht viel Zeit für diese Arbeit.

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