Matura 2008 z języka niemieckiego r 6

Matura 2008

Zadanie 6. (5 pkt)
Zapoznaj się z treścią zadania (6.1. – 6.5.). Po dwukrotnym wysłuchaniu wywiadu z aktorem Janem Viethen, wybierz właściwe, zgodne z jego treścią odpowiedzi na pytania, zakreślając literę A, B, C lub D. Za każde poprawne rozwiązanie otrzymasz 1 punkt.

TRANSKRYPCJA

Zadanie 6.

Monika Wille begrüßt im Hessischen Rundfunk den Schauspieler Jan Viethen. Was machen Sie im Moment?
Ich probe die Rolle des Stanley Kowalski in „Endstation Sehnsucht“ am Theater Aachen – das wird meine erste Hauptrolle in einem großen Stück. Die Premiere findet im März statt. Später habe ich noch Dreharbeiten für ein kleines Fernsehspiel des ZDF. Das ist schon ein Spagat. Manchmal ist es schwer, alles unter einen Hut zu kriegen. Mein fester Theatervertrag gibt mir mehr Sicherheit, deshalb bin ich im Moment sehr zufrieden. Bei Film und TV sind die Gagen in den letzten Jahren gesunken. Das stimmt. Trotzdem verdient man in zwei Tagen beim Film soviel wie in einem Monat am Theater. Es ist auch nicht so leicht, ins Filmbusiness reinzukommen. Das läuft vor allem über Beziehungen und eine gute Agentur. Beim Film gibt es nicht viele Jobs, da muss man oft lange auf den nächsten Auftrag warten. Das Theater hat aber wegen des festen Vertrags Priorität, obwohl man relativ wenig verdient, deshalb musste ich schon einige Filmrollen absagen. Sie sind mir aber sehr willkommen.

Was sind die schrecklichsten Augenblicke bei Ihrer Arbeit?
Am schlimmsten ist es, wenn man merkt, dass man gerade Irrelevantes, Langweiliges herstellt! Der Beruf des Schauspielers ist mit viel Unfreiheit verbunden: Man hat
den Regisseur als Autoritätsperson über sich, wird in ein Inszenierungskorsett gezwängt und spricht nicht mal die eigenen Worte. Am schönsten ist es, wenn man merkt, wie das Publikum den Atem anhält – und man einen perfekten Moment schafft.

Haben Sie eigentlich viel Freizeit?
Nein. Es ist in diesem Job schwer, Arbeit und Privatleben zu trennen. Man ist sein eigenes Instrument und kann sich deshalb nicht aus dem heraushalten, was man spielt. Einerseits finde ich es klasse, dass es diese Trennung nicht gibt. Andererseits macht man sich aber fertig, wenn man es nicht schafft, überhaupt noch ein Privatleben zu führen. Der Ortswechsel ist natürlich auch ein Problem. Meine Freundin ist Tänzerin und hat jetzt ein Engagement in Aachen, vorher sind wir jahrelang zwischen Essen und Aachen gependelt. Das war nur für die Bahn gut.

Sehen Sie optimistisch in die Zukunft?
Im Moment läuft alles ganz gut. Aber es gibt Zeiten, da klappt gar nichts. Da hat man einen schlechten Regisseur, eine Rolle, die einem nicht liegt, blöde Spielpartner, keine Filmangebote – dann möchte ich nur noch Dachdecker werden!

nach: SZ, 28.09.2006

6.1. Was sagt der Schauspieler über seine momentane Arbeit?
A. Er wartet auf eine Hauptrolle am Theater in Aachen.
B. Bald fängt er mit Arbeiten für eine deutsch-französische Produktion an.
C. Er muss wegen der vielen Arbeit Sport machen, um fit zu bleiben.
D. Die feste Arbeitsstelle gibt ihm ein Gefühl der Stabilität.

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6.2. Was sagt Jan Viethen über seine Finanzen?
A. Beim Film verdient man doppelt so viel wie am Theater.
B. Es nervt ihn, auf ein lukratives Angebot zu warten.
C. Am Theater kann er relativ wenig verdienen.
D. Er ist ohne eine Agentur ins Filmbusiness gekommen.

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6.3. Was meint er über die Sonnen- und Schattenseiten des Berufs?
A. Es macht ihm Spaß, auf der Bühne zu improvisieren.
B. Der Beruf des Schauspielers bietet ihm viel Freiheit.
C. Die Arbeit mit den besten Regisseuren bereichert ihn.
D. Die schönsten Momente entstehen im Kontakt mit dem Publikum.

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6.4. Wie sieht es mit dem Privatleben aus?
A. Die Arbeit beeinflusst das Privatleben.
B. Er hat nur dann Freizeit, wenn er im Urlaub ist.
C. Aus Mangel an Privatleben besucht er selten seine Freunde.
D. Jedes Wochenende fährt er zu seiner Freundin nach Essen.

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6.5. Ist er mit seinem Berufsleben zufrieden?
A. Er akzeptiert sein Berufsleben vorbehaltlos.
B. In diesem Beruf gibt es Höhen und Tiefen.
C. Er plant, seinen Beruf aufzugeben.
D. Man muss ständig auf der Hut sein.

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